Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ)
Die zusätzliche Eignungsquote vergibt 10 % der Medizin-Studienplätze ganz ohne Abiturnote. Welches Kriterium je Uni führt und wie du hier punktest.
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Die zusätzliche Eignungsquote vergibt 10 % der Medizin-Studienplätze ganz ohne Abiturnote. Welches Kriterium je Uni führt und wie du hier punktest.
Das Losverfahren Medizin bietet Bewerbern eine zusätzliche, wenn auch sehr geringe, Chance auf einen Medizinstudienplatz, indem verbliebene Restplätze unabhängig von Abiturnoten verlost werden.
hochschulstart vergibt alle Medizin-Studienplätze in Deutschland. Welche Fristen für WS 2026/27 gelten, wie die Registrierung läuft und welche Quoten zählen.
Hast du noch Fragen?
Um in Deutschland Medizin zu studieren, benötigst du die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine gleichwertige Qualifikation. Die Zulassung erfolgt dann zu 30% über den Numerus Clausus (NC) bzw. die s.g. Abiturbestenquote (ABQ), zu 60% über das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) und zu 10% über die Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ).
Nein, in Deutschland gibt es für Human- und Zahnmedizin keine öffentlichen Universitäten ohne NC. Private Hochschulen wie die MSH Hamburg bieten Medizin ohne NC an, jedoch mit hohen Studiengebühren.
In vielen EU-Ländern gibt es keine NC-Beschränkung, z. B. Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei, Lettland, Rumänien, oder Kroatien. Das Studium dort ist entweder auf Englisch oder sogar auf Deutsch.
Ja, wenn du in einem EU-Land studierst, sind die Abschlüsse durch die EU-Richtlinie 2005/36/EG anerkannt. Du kannst nach dem Studium die Approbation in Deutschland beantragen. Manche Länder (z. B. Ungarn) haben identische Lehrpläne wie Deutschland.
BAföG (in Deutschland & für einige Länder im Ausland), Bildungskredite (z. B. KfW), Stipendien (z. B. Deutschlandstipendium, Stiftungen), Nebenjobs oder Werkstudentenstellen, Finanzierungsprogramme einiger Unis, z. B. um Studiengebühren zu stunden.
Nach dem Studium kannst du dich in über 30 Fachgebieten spezialisieren, darunter: Innere Medizin (Kardiologie, Gastroenterologie etc.), Chirurgie (Allgemein-, Unfall-, Herzchirurgie), Neurologie, Psychiatrie, Radiologie, Hausarzt (Allgemeinmedizin)
Wenn du nach dem Medizinstudium nicht als praktizierender Arzt arbeiten willst, kannst du in folgenden Bereichen tätig sein: Medizinische Forschung & Pharmaindustrie, Gesundheitsmanagement & Consulting, Medien & Journalismus (Medizinjournalist), Medizintechnik & Start-ups